Steine im Wind

Es gibt Tage an denen mein Kopf sich nicht entscheiden kann, ob er nun völlig überfüllt oder einfach nur leer ist.

Ich träume..
Ich laufe durch mir unbekannte Wälder und verlasse den Trampelpfad. Vor mir fallen Steine auf den Boden. Tänzelnd laufe ich über sie oder an ihnen vorbei.
Wohin führen mich meine Beine?
Tragen sie mich bis zum Ende?
Gibt es ein Ende?

Stille. Nur die Flügel der Schmetterlinge hört man schlagen.
Oder ist das der Wind? 

Machmal möchte ich gerne einen ganz normalen Alltag haben.
Doch dann ist es noch nicht kompliziert genug.
Ist das Chaos nur in meinem Kopf?
Warum dies, warum das?
Spielen die Antworten wirklich eine Rolle?
Ändert sich etwas, wenn ich die Antworten kenne? Verändert es mich?
Vermutlich nicht.

Und wenn doch immer Chaos ist – tatsächlich oder nur in meinen Gedanken – ist es dann nicht trotzdem eine Form von Alltag?

Die Schmetterlinge sind mit das Schönste am Frühling.
Dabei sind es doch auch nur Insekten.
Und sobald man ihre Flügel berührt, können sie nicht mehr fliegen…

Ich möchte sie anfassen.
Bitten zu bleiben.
Dann dreht sich der Wind…
…und die Steine fallen weiter.

Wann wache ich auf?

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